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Rückblick auf 75 Jahre

1932
Das Jahr wirtschaftlichen Tiefstandes in Deutschland. - 7MilI. Arbeitslose.
In einer Woche gab es nur 12,50 DM Arbeitslosenunterstützung für ein
Ehepaar. Da konnte für Schweinebraten oder Rindfleisch kein Geld ausgegeben
werden.
Das Kaninchen war der Retter in der Not und die beste Zeit für die Kaninchenzucht
zu werben.
Hermann Hedderoth, der damalige Kreisvorsitzende, lud alIe lnteressenten zu einer
Gründungsversammlung ein.
In der Königshalle wurde am 20. Juni 1932 der Kaninchenzuchtverein F83
gegründet.
Folgende Züchter waren die Gründer:
Heinrich Schwarplys, Fr. Meister, Karl Ahrens, W. Stock, R. Lyke, Otto Bühring,
sowie andere, namentlich nicht bekannt.
Die Kaninchenzüchter vom Reichsbahn-Kleinwirteverein traten gemeinsam dem
neuen Verein bei. Sie brachten die erste Tatowierzange mit.
Zum Vorstand wurden gewählt:
1. Vorsitzender - H. Schwarplys, Kassierer - W. Stock.
Für das Tätowieren war Otto Bühring zuständig.
Nun wurde die Vereinsarbeit aufgenomrnen.
Durch Vorträge und Aussprachen machte man die Vorzüge der
Rassekaninchenzucht bekannt.
In den Monatsversammlungen wurden die einzelnen Rassen besprochen und zur
Zucht empfohlen.
AllmähIich setzten sich die Rassetiere gegen die Kreuzungstiere durch.
Alle Jungtiere wurden tätowiert, um auf Ausstellungen, auf Kreis- oder
Landesschauen, konkurrieren zu können.
1933 fand die erste Ausstellung in der Königshalle statt.
Es waren ca. 60 Tiere zu sehen. Für damalige Zeiten ein guter Erfolg.
Der Verein war sehr aktiv. So kamen immer weitere Mitglieder dazu.
Die folgenden Ausstellungen wurden im Bayrischen Hof mit 150 Tieren und im
Lehrter Hof rnit ca. 300 Tieren durchgeführt.
lmmer mehr Kaninchenzüchter kamen in den Verein, weil es damals nur über den
Verein Bezugsscheine für Draht, Bretter und Kraftfutter gab.
Doch dann . . . 1939 brach der 2. Weltkrieg aus und viele Züchter wurden eingezogen
und mussten die Zucht aufgeben.
Nur die sogenannten Wirtschaftsrassen hatten eine Überlebensmöglichkeit.
Während des Krieges wurde die Nachfrage nach Kaninchenfellen immer größer.
Die Kaninchenzucht wurde dadurch wieder mehr gefordert, denn die Soldaten
brauchten Pelzwesten und Fellhandschuhe.
Für die verwundeten Soldaten veranstaltete der Verein ein Kaninchenessen. Die
Tiere dafür wurden gespendet. Dadurch bekam der Verein einen guten Ruf.
Das Kriegsende brachte zwangsläufig Führungswechsel.
Deutschland bekam eine neue Regierung und F83 einen neuen Vorstand.
I. Vorsitzender wurde wieder H. Schwarplys, - Kassierer W. Leinemann und
Tätowiermeister A. Luer.
Im Sommer 1946 veranstalteten die Kaninchenzüchter, die Geflügelzüchter und
die Kleingärtner eine Gemeinschaftsschau.
Diese Ausstellung war für alle Vereine ein großer Erfolg.
Nachdem die meisten Züchter wieder in der Heimat waren, hatte Lehrte auch wieder
einen guten Stamm und konnte solche Ausstellungen, die viel Arbeit machten,
wieder durchführen.
1949 fand in Lehrte die erste Kreisschau statt. Ca. 500 Tiere wurden ausgestellt.
Es wurde nach dem 50-Punkte-System bewertet: 45 Pkt.=sehr gut, 42 Pkt. = gut.
Im Sommer 1948 fand zum letzten Mal eine Gemeinschaftsschau der
Kaninchenzüchter, Geflügelzüchter und den Kleingärtnern statt.

Weil die Viehverkaufshalle vom Krieg verschont blieb und der Verein auf der Höhe
war, konnte die erste Landesverbandsschau 1948 in Lehrte in dieser Halle
durchgeführt werden ( in Verbindung mit 50-Jahre Lehrte).
Der Landesverband hatte neben dem Lehrter Verein die Ausstellungsleitung.
Es wurden 2475 Tiere ausgestellt! - Eine stattliche Zahl -
Von F83 waren ca. 250 Kaninchen dabei.
Viele Zuchter hatten ihren gesamten Jahresurlaub dafür geopfert.
- Was für ein IDEALISMUS ! -
Finanziell war es auch ein Gewinn.
Ab 1950 war für alle zwei Jahre eine Landesverbandsschau festgelegt worden, in den dazwischen
Iiegenden Jahren eine Kreisschau, jedes Jahr eine Ortsschau.
Drei Jahre später - eine Krise:
Der 1. Vors. H. Schwarplys legte sein Amt nieder, ebenso der Kassierer und der
Tätomeister verstarb.
Fr. Koch übernahm den Posten des I. Vorsitzenden, Radecker wurde Kassierer, E. Lippert
wurde Schriftführer und das Tätowieren übernahm A. Ullrich.
Wegen mangelnder Führung des Zuchtbuches musste vieles neu aufgearbeitet
werden.
Die Kaninchen wurden nun nach dem 100-Punkte-System auf den Ausstellungen
bewertet, um die Feinheiten der einzelnen Rassen besser herauszustelIen.
Doch der Verein hatte weiterhin viel Pech. Einige Mitglieder verstarben und die Zahl
der MitgIieder wurde immer kleiner. Für Versammlungen benötigte man nur einen
größeren Tisch.
Es wurde noch schlimmer: von 1957 - 1959 war der Vorstand der Verein, und der
Verein - der Vorstand.
I. Vors.- sowie Schriftführer und Zuchtbuchführer war Fr. Koch, 2. Vors. und Kassierer
war K. Ahrens, Tätomeister- A. Ullrich. Als Berater waren Lippert und Hedderoth
tätig.
Mit großer Ausdauer wurde nun geworben und die eigene Zucht vergrößert.
Das war einmalig! - Und siehe da! - es ging wieder aufwärts.
In den folgenden Jahren kamen wieder neue Züchter hinzu und so konnte der
Verein F83 Lehrte und F74 llten 1961 eine Gemeinschaftsschau in Ilten
durchführen.
Ein Jahr später fand wieder eine eigene Ortsschau in der Gaststätte "Zum Mond"
statt. 150 Tiere und ein Freigehege waren zu sehen.
Die Besucherzahl zeigte, dass das lnteresse an Kaninchen noch immer groß war.
Die Tombola, in der es auch 10 lebende Kaninchen zu gewinnen gab, sorgte für eine
gute Einnahme.
Als Jungzüchter kam 1963 Werner Doms in den Verein.
Am 11.01.1964 wurde dann eine Jugendgruppe gegründet.
Bei einer Versammlung im Jahr 1966 wurde beschlossen - wenn möglich - in jedem
Jahr ein Vergnügen oder eine Fahrt zu machen, damit die Züchter sich besser
kennenlemen und austauschen können.
Im selben Jahr traten auch die Zfrd. K.-P. Beyer , Herbert Lunscher und Lothar
Westphal dem Verein bei.
Urn alles noch interessanter zu machen, wurde ab 1967 in jedem Jahr ein
Vereinsmeister ermittelt.
K.-P. Beyer hatte mit seinen Schwarz-Rex eine glückliche Wahl getroffen und wurde
Vereinsmeister.
1968 wurde Karl Ahrens als Gründungsmitglied wegen großer Verdienste um den
Verein, zum Ehrenmitglied ernannt.
Frau Gaßmann gründete eine Frauengruppe mit folgenden Mitgliedern:
L. Gaßmann - als Leiterin, G. Luer, M. Zeich, L. Koch und W. Lüttge.
Die anfallenden Felle wurden zu Kissen, Wandbehängen, Mützen, Jacken sowie
kleinen Felltieren verarbeitet.
In der Jahreshauptversammlung 1969 legte Zuchtfreund Fr. Koch das Amt des I. Vors.
nieder. Die Neuwahl ergab:
1 Vors. - W. Lüer, Kassierer - L. Westphal, Schriftführer - W. Lüttge,
Jugendobmann H. Lunscher, Zuchtbuchführer - W. Goritz, Tätomeister - H.
Werner.
Zfrd. Koch wurde auf Grund seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.
Im Sommer machten die Züchter eine Fahrt nach Heide in Holstein, dort wurde die
Firma Wulf und Sohn besichtigt, welche Angorawolle verarbeitet.
Im Dezember fand in der Viehhalle die Kreisschau statt. Etwa 500 Kaninchen wurden
ausgestellt.
Ein seuchenähnlicher Schnupfen zwang so manchen Züchter seine Tiere
zuschlachten.
W. Göritz fing daraufhin eine Mastkaninchenhaltung mit weißen Neuseeländern an.
Mit Trockenfutter und Wasser versuchte er, die Tiere in 75 Tagen schlachtreif zu
füttern.
In den folgenden Jahren traten viele Züchter in Clubs ihrer Rasse ein, oder
gründeten neue Clubs.
Ab 1970 wurden regelmäßig Stallschauen bei den Züchtern durchgeführt.
Zfrd. H. Lunscher hatte viele schöne Fotos gemacht und zu einem Lichtbildervortrag
zusammen gestellt.
Anneliese Mudra trat in die Frauengruppe ein.
Die Ausstellung fand in der Viehhalle statt und brachte auf Grund einer Tombola
wieder einen Überschuss ein.
Im März 1971 legte Zfrd. W. Lüer seinen Posten als 1. Vors. nieder, K. Ahrens wurde
sein Nachfolger. F. Koch 2. Vors.
Es wurden 550 Tiere gezogen und tätowiert.
Das 40-jährige Vereins-Bestehen feierten die Züchter würdevoll und mit großer
Teilnehmeranzahl im Mond.
Die Jubiläumsschau fand in der Viehhalle statt.
Herr Dr. Krüger von der Forschungsanstalt in Celle hatte im April 1974 ein neues
Schnupfenmittel erfunden und erprobt. Das an den Landesverband zu entrichtende
Seuchengeld wurde auf die einzelnen Züchter umgelegt.
Die Mitglieder hatten beschlossen, während der Ausstellung kein Eintrittsgeld mehr
zu erheben, weil sie sich dadurch einen besseren Erfolg mit der Tombola erhofften.
404 Tiere wurden gezüchtet, somit war ein Rückgang der Zuchterfolge zu
verzeichnen.
Ab September 1975 konnten die Versammlungen in der Schwanenburg abgehalten
werden. Dort fand auch die Ausstellung statt.
Die Frauengruppe verkaufte die Tombola und wurde am Gewinn beteiligt.
Als Jungzüchter konnte Dieter Doms begrüßt werden.
1976 trat Anneliese Mudra in den Verein F83 ein.
Bei der Ausstellung im Herbst wurden 175 Tiere ausgestellt und bewertet.
Mit 474 gezüchteten Kaninchen konnte wieder ein kleiner Erfolg erzielt werden.
In der Jahreshauptversammlung 1977 überreichte der Wirt der Schwanenburg dem
I. Vors. K. Ahrens einen Vereinswimpel.
Das 45-jährige Bestehen feierten wir am 20.08.1977 mit viel Stimmung und guter Laune
in der Schwanenburg.
1978 wurde zum ersten Mal ( auf Initiative der Stadt Lehrte) eine Lehrter Woche
durchgeführt, an der sich alle Lehrter Vereine beteiligen konnten.
Gemeinsam mit den Tauben- und Geflügelzüchtern veranstalteten wir eine
Werbeschau.
Zfrd. Karl Ahrens, der den Verein mitgegründet hatte, legte sein Amt als 1. Vors.
1979 aus gesundheitlichen Gründen nieder.
Neuer Vorsitzender wurde Werner Doms.
Anneliese Mudra wurde Frauengruppenleiterin und nahm zum ersten Ma1 an einem
Nähkurs vom Landesverband in Hannover teil.
Um neues lnteresse an unseren Ausstellungen zu wecken, verteilte man Handzettel,
und während der Schau wurde ein Ratespiel durchgeführt. - Mit gutem Erfolg. -
Nicht zuletzt auch wegen der Tombola, die Familie Mudra zusammengestellt hatte.
Unser Ausflug irn Sommer 1980 führte uns zu Fuß nach Allerbeck mit anschließendem
gemütlichen Beisammensein.
Wer dabei war erinnert sich gern an den lustigen Rückmarsch mit Laterne, der beim
1. Vors. endete. Dort ging es dann bis zum frühen Morgen weiter.
Dieter Doms übernahm 1981 die Betreuung der Jugendgruppe.
Die Vatertagstour ging zur Kalmia-Blüte, - bei strömendem Regen -, was aber
unserer guten Laune keinen Abbruch tat.
Anschließend trafen wir uns in Kolshorn zum Kaffee bei der Mutter von A. Mudra.
Abends ging es dann bei einer Grillfete bei Mudras auf dem Garten feucht-fröhlich
weiter.
Ja, und dann passierte es:
Unser Vereinslokal Schwanenburg wurde verkauft und wir standen auf der Straße.
Doch Dank der Initiative unseres Zfrd. Werner Mudra konnten wir für die Ausstellung
das BSW-Heim und 3 Eisenbahnwaggons, in denen die Kaninchen untergebracht
waren, mieten.
Die Bewirtung der Besucher hatten wir selbst übernommen.
Diese Ausstellung brachte bisher den größten Erfolg.
1982:
In diesem Jahr konnten wir auf das 50-jährige Bestehen des Vereins F83
zurückblicken.
Alle Züchter waren mächtig stolz, dass trotz des Krieges und vieler Rückschläge, der
Verein nun schon ein halbes Jahrhundert Bestand hatte.
Dieses wunderbare Ereignis musste groß gefeiert werden!
Das taten wir dann auch im Siedlerheim mit vielen lieben Gästen bei
selbstgemachten kalten Platten und reichlich Getränken.
Es war ein gelungenes, fröhliches Jubiläumsfest.
Unsere Schau zum 50.sten war in der Glashalle Elders in der Bahnhofstraße, da das BSW-Heim
nicht zur Verfügung stand. Nach der Eröffnung durch den Bürgermeister Helmut
Schmetzko gab es einen kleinen lmbiss mit Kaninchenrollbraten und
selbstgemachter Kaninchenleberwurst.
Zuchtfreund Ahrens, nach Herzinfakt und Krankenhausaufenthalt, erhält für 50-jährige
Mitgliedschaft eine Urkunde und wird Ehrenmitglied des Landesverbandes.
Im Sommer 1983 ist es nach langen Bemühungen gelungen von der Stadt Lehrte die
Genehmigung zu bekommen, in diesem und den folgenden Jahren im Bauhof unsere
Schauen durchzuführen. Anfangs wurde auch noch eine Nachtwache eingesetzt.
Da sich eine Kaninchenkrankheit, die Myxematose, ausgebreitet hat müssen zu
Ausstellungen alle Tiere geimpft sein. Der Nachweis ist beim Einsetzen der Tiere
vorzulegen.
Die Tierärztliche Hochschule in Hannover bietet das lmpfen für 2,- DM pro Tier an.
Durch gute Erfolge bei den Ausstellungen (Tombola) ist es möglich, nach und nach
Ausstellungskäfige zu kaufen, die anfangs auf einem gemieteten Boden, später in
einem gekauften Bauwagen gelagert und transportiert werden können. Auch Tische
und Bänke werden angeschafft.
Die Mitgliederzahl wächst. 1988 sind 34 Altzüchter und 12 Jugendliche im Verein.
Die Frauengruppe besteht aus 10 Mitgliedern. Es werden 480 und zeitweise auch
über 500 Tiere tätowiert. 1989 kann die Jugendgruppe ihr 25 jähriges Jubiläum
feiern.
Um eine klare Linie in der Vereinsführung zu bekommen, wurde eine vereinsinterne
Satzung geschrieben, die, außer den für uns gültigen Standardbestimmungen, das
Vereinsleben regelte.
Die Ergebnisse der regelmäßigen Schulungen des Zuchtwerbewartes über
Kaninchenkrankheiten, Vererbungslehre, Gebiss und Knochenbau werden bei den
Versammlungen an die Züchter weitergegeben und Tierbesprechungen
durchgeführt.
Beim Besuch des Pferdemarktes in Burgdorf stellten einige Züchter fest, dass die dort
verkauften Kaninchen Fantasietätozeichen im Ohr hatten.
In der DDR ist eine neue Kaninchenkrankheit, die RHD, aufgetreten. Mit der Grenzöffnung 1989 breitete sie
sich auch bei uns aus. Es ist eine Viruserkrankung, die so genannte Chinapest, die
schnell ganze Bestande vernichten kann. Alles ist sorgfaltig zu desinfizieren, denn
ein wirksames Serum gibt es noch nicht. (R= Rabbit H= Haemorrhagic D= Discase)
Nach Öffnung der Grenze stellte sich auch die Frage, ob Kontakte zu Züchtern
aufgenommen werden sollten? Dann wäre es sinnvoll, mit unserer Partnerstadt Staßfurt Kontakte
herzustellen.
Zuchtfreund Ulrich, seit 1948 Vereinsmitglied, wird Ehrenmitglied und 1993
Kreisverbands-Ehrenmitglied , Zuchtfreund Lunscher wird 1996 Kreisverbandsehrenmitglied.
Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz. Es wird entweder eine Feier oder ein
Ausflug gemacht, um auch in der Sornmerpause in Kontakt zu bleiben. Es wird die
Celler-Hengstparade, das Hannoversche Rathaus, eine Maschseerundfahrt durchgeführt
und in Steinhude der Wilhelmstein und die Schmetterlingsfarm besichtigt.
Zu Werbezwecken wird einige Jahre ein Ostereiersuchen am Rodelberg
durchgeführt. Die Begeisterung ist bei Alt und Jung immer sehr groß. Auch an den
von der Stadt veranstalteten Aktionen, z.B. Lehrter Wochenende, Stadtfest, Tag des
offenen Hofes, Bauernmarkt, usw. beteiligen wir uns mit unseren Tieren und
Erzeugnissen und lockern das Ganze damit auf.
Nach 29 Jahren findet in der Halle von A&S in Lehrte wieder eine Kreisschau rnit 650
gemeldeten Tieren statt. Eröffnet wird die Schau von der Landrätin Gertrude Kruse.
Einen Tag vor der Eröffnung der Kreisschau werden Kindergartenkinder eingeladen
und können in Ruhe die Tiere anschauen, anfassen und Fragen stellen. Zum
Abschluss der Aktion gibt es kostenlos Würstchen und Getränke für die Kinder.
Nach der Kreisschau wird entschieden, auch auswärtige Vereine zu unseren
Ortsschauen einzuladen, da der Tierbestand im Verein stark zurückgegangen ist. Die
Ausstellungen finden wieder im Bauhof statt. Es muss weiter gegen Seuchen geimpft
werden. Um neue Züchter zu bekommen und den Tierbestand zu erhöhen, hat ein
Züchter vorgeschlagen, auf einem städtischen Gelände eine Gemeinschafts-
Zuchtanlage zu errichten. Die Mehrzahl der Vereinsmitglieder sind gegen eine solche
Vereinsanlage. Ihnen ist das Risiko (finanziell) zu undurchsichtig. Es ist wenig
Interesse vorhanden. Eine Genehmigung für eine solche Anlage bekommt nur ein
eingetragener Verein.
Wieder macht eine Kaninchenseuche, die Enterocolitis von sich reden. Die Tiere
haben Durchfall, Verstopfung , blähen auf und verenden innerhalb kurzer Zeit.
Auf der Bundesschau mit 20.000 ausgestellten Tieren konnte Klaus Peter Beyer den
Titel Deutscher Meister erringen. Klaus Peter Beyer gelingt es auf allen Schauen,
über lange Jahre hinweg mit seinen Schwarz Rex gute und sehr gute Ergebnisse zu
erzielen und unseren Verein Bundesweit zu präsentieren. Auch bei der letzten
Bundesschau 2005 in Nürnberg wurde er mit Schwarz-Rex mit 97 Punkten
Klassensieger. Wieder ein sehr guter Erfolg .
Beim Besuch der Europaschau in Brünn Tschechien stellt der erste Vorsitzende fest,
dass dort außer Kaninchen auch andere Tiere, nämlich lebende Füchse, Ziegen usw
ausgestellt wurden.
Im Jahre 2002 blickt der Verein F83 auf 70 Jahre Vereinsbestehen zurück. In diesem
Jahr findet die Kreisverbandsschau wieder in Lehrte statt. Die Bürgermeisterin Jutta
Voß und die Stellvertretende Regionspräsidentin Christel Hoffmann-Pilgrim eröffnen
die Schau. 470 Tiere aus 48 Rassen und Farbenschlägen und 22 Erzeugnisse
werden ausgestellt. Wieder werden Kindergarten- und Schulkinder eingeladen.
Frauen der Kreisverbandsfrauengruppe helfen bei der Bewirtung der Gäste. Es
herrscht eine angenehme Atmosphäre während der ganzen Schau.
Nach Abriss der Zuckerfabrik wird auf diesem Gelände neben kleinen und mittleren
Geschäftsneubauten ein großzügig geplantes Einkaufszentrum 2005 am Tag unserer
Ortsschau eröffnet. Dieses wirkt sich nachteilig auf unsere Besucherzahlen aus.
Auch im Jahr 2006 kommen aufgrund der 1 Jahres-Aktivitäten weniger Besucher zu
unserer Ortsschau.
Am 01.01.2007 besteht unser Verein F83 Lehrte aus 24 Altzüchtern, 4 Jungzüchtern
und 5 Frauengruppenmitgliedern. Der 1. Vorsitzende Werner Doms, seit 1979 im
Amt, hat den Verein in all den Jahren mit seiner Ruhe und Gelassenheit souverän
geleitet.
Viele frohe, doch auch ernste Stunden haben die Mitglieder miteinander verlebt. Und
wer die Erwartung und Ungeduld kennt, wenn im Frühjahr die ersten Würfe kommen,
wer mit Freude die Jungtiere wachsen und sich entwickeln sieht, der kennt auch die
innere Spannung bei den Ausstellungen, bis einem die Bewertungskarte zeigt, wie
weit die Tiere dem Idealbild der Rasse gleichen. Wer weiß, wie schön die
Rassekaninchenzucht ist, wird ihr so lange wie möglich treu bleiben.

Willkommen auf der Internetpräsenz des Kaninchenzuchtvereins F83 Lehrte. Die nachfolgenden Rubriken möchten Sie gern virtuell durch unseren Verein geleiten.



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